Weltsichten und soziale Verantwortung während der Covid 19-Pandemie


Die Covid-19-Pandemie hat alle Menschen in irgendeiner Weise getroffen. In unserem Projekt geht es darum zu verstehen, welche Erfahrungen Menschen in der Schweiz gemacht haben, und wie sie diese Zeit vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Weltsicht interpretiert haben. Weltsichten helfen, aussergewöhnliche Zeiten wie diese zu deuten und das eigene Handeln sinnvoll zu gestalten. In der Schweiz existiert eine grosse Vielfalt von religiösen wie auch säkularen Weltsichten. Das Projekt untersucht, wie Menschen mit verschiedenen Lebenseinstellungen während der Pandemie mit den neuartigen Lebensbedingungen umgegangen sind, und wie ihre Weltsichten ihre Wahrnehmungen, Haltungen und sozialen Handlungen prägen.


Im Rahmen des Projekts sammeln wir Erzählungen, welche die Vielfalt der Erfahrungen während der Pandemie abbilden können. Aus diesem Grund suchen wir Menschen, die bereit sind, mit uns ein Interview durchzuführen – und zwar sowohl solche, die sich als religiös und / oder spirituell empfinden, als auch solche, für die Religion und Spiritualität keine Rolle spielen, oder die sich als Atheisten oder Agnostiker verstehen.


Das Interview dauert ca. 90 Minuten und wird als offenes Gespräch geführt. Es geht dabei nicht darum, Wissen zu testen, sondern die Weltsichten verschiedener Menschen besser kennenzulernen.


Das Forschungsteam legt grossen Wert auf den Schutz der Privatsphäre. Die Interviewdaten werden ausschliesslich in anonymer Form und für wissenschaftliche Zwecke verwendet.


Du hast Interesse daran, Deine Geschichte mit uns zu teilen, dann melde dich gleich hier. Wir werden uns so bald wie möglich mit Dir in Verbindung setzen, um einen Termin zu vereinbaren. 

Das Projekt ist Teil des Nationalen Forschungsprogramms 80 (Covid-19 und Gesellschaft) und wird unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF).


Laufzeit: 2023–2026